Endgeräteschutz
Endgeräteschutz umfasst Maßnahmen wie Virenschutz und Verschlüsselung, die einzelne Geräte wie PCs, Laptops oder Smartphones eines Betriebs gegen Angriffe absichern.
Endgeräteschutz bezeichnet alle Maßnahmen, die einzelne Geräte wie Bürorechner, Laptops, Tablets oder Smartphones gegen Schadsoftware und unbefugten Zugriff absichern. Dazu zählen klassischer Virenschutz, automatische Updates, Festplattenverschlüsselung und die Möglichkeit, ein verlorenes oder gestohlenes Gerät aus der Ferne zu sperren oder zu löschen. Im Unterschied zur Firewall, die den Übergang zwischen Netzwerken schützt, setzt Endgeräteschutz direkt am einzelnen Gerät an, unabhängig davon, in welchem Netzwerk es sich gerade befindet, sei es das Büro, ein Kundenobjekt oder ein öffentlicher Ort.
In Handwerksbetrieben sind Endgeräte oft vielfältiger als im klassischen Büro: Neben den PCs in der Verwaltung gehören dazu Baustellen-Tablets für Aufmaß und Bautagebuch, Diensthandys für Fotos und Kommunikation sowie gegebenenfalls private Geräte, die dienstlich mitgenutzt werden. Jedes dieser Geräte kann ein Einfallstor für Angriffe sein, insbesondere wenn es unterwegs verlorengeht oder über offene, ungesicherte WLAN-Netze auf Baustellen genutzt wird, ohne dass jemand das im Alltag bewusst wahrnimmt, weil ein funktionierendes Gerät selten Anlass gibt, über dessen Absicherung nachzudenken.
Bezug zur Digitalisierung
Je mehr Arbeit über mobile Geräte läuft, von der digitalen Zeiterfassung über Fotodokumentation bis zur direkten Kommunikation mit dem Büro, desto wichtiger wird ein einheitlicher Mindeststandard an Endgeräteschutz. Dazu gehört, dass alle Geräte mit einer Bildschirmsperre, aktueller Software und, wo sinnvoll, zentral verwalteter Sicherheitssoftware ausgestattet sind, statt jedes Gerät individuell und unterschiedlich abzusichern, je nachdem wer es zuletzt eingerichtet hat. Eine zentrale Verwaltung erleichtert es zudem, bei Bedarf schnell zu erkennen, welche Geräte veraltete Software führen.
Endgeräteschutz allein reicht nicht aus, wenn Mitarbeitende unbedacht auf gefälschte Links klicken oder Anhänge öffnen. Er ergänzt deshalb Maßnahmen gegen Phishing und eine allgemeine IT-Sicherheit im Handwerksbetrieb, ersetzt sie aber nicht. Für Geräte, die unterwegs auf Firmennetzwerke zugreifen, ist zusätzlich eine verschlüsselte Verbindung über VPN sinnvoll, statt sich direkt und ungeschützt über öffentliche Netze zu verbinden, wie es auf vielen Baustellen oder in Cafés mit offenem WLAN sonst naheliegend wäre.
Ein pragmatischer Einstieg für kleinere Betriebe ist eine einheitliche Grundausstattung für alle Firmengeräte: aktueller Virenschutz, automatische Updates aktiviert und eine dokumentierte Vorgehensweise, was im Fall eines verlorenen oder gestohlenen Geräts zu tun ist, damit im Ernstfall schnell und einheitlich reagiert werden kann, statt jedes Mal neu zu improvisieren, wenn tatsächlich einmal ein Gerät fehlt oder gestohlen wird.
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Häufige Fragen zu Endgeräteschutz
Was ist der Unterschied zur Firewall?
Welche Geräte sind im Handwerk betroffen?
Reicht Endgeräteschutz allein aus?
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